Fünf Modelle, ein Name: Wir zeigen die komplette Switch-Timeline von 2017 bis heute, erklären die wichtigsten technischen Unterschiede – und wie du dein Modell in unter einer Minute erkennst.
Von der Original-Switch bis zur Switch 2 – so hat sich die Konsolenfamilie entwickelt:
Äußerlich sehen sich Switch V1 und Switch V2 zum Verwechseln ähnlich, während die Switch Lite als kleineres, reines Handheld-Gerät sofort ins Auge fällt. Die wichtigsten Unterschiede im Überblick:
| Switch V1 | Switch V2 | Switch Lite | |
|---|---|---|---|
| Erscheinung | März 2017 | August 2019 | September 2019 |
| Display | 6,2" LCD | 6,2" LCD | 5,5" LCD |
| TV-Modus (Dock) | Ja | Ja | Nein |
| Joy-Con | Abnehmbar | Abnehmbar | Fest verbaut |
| Akkulaufzeit | ca. 2,5–6,5 Std. | ca. 4,5–9 Std. | ca. 3–7 Std. |
Die Akkulaufzeit hängt stark vom jeweiligen Spiel ab, deshalb sind hier jeweils Bandbreiten angegeben, wie Nintendo sie selbst kommuniziert.
Optisch sind die Original-Switch (V1) von 2017 und die überarbeitete Switch V2 von 2019 kaum zu unterscheiden – Gehäuseform, Displaygröße (6,2 Zoll) und Auflösung sind identisch. Der eigentliche Unterschied liegt im Inneren: Nintendo hat bei der V2 einen effizienteren Chip verbaut, der den Stromverbrauch deutlich senkt. Dadurch steigt die Akkulaufzeit von rund 2,5 bis 6,5 Stunden bei der V1 auf etwa 4,5 bis 9 Stunden bei der V2 – je nach gespieltem Titel.
Spielerisch und funktional unterscheiden sich beide Modelle sonst nicht: Beide besitzen abnehmbare Joy-Con, funktionieren im Handheld-, Tisch- und TV-Modus und unterstützen dieselben Spiele und Zubehörteile. Ein weiterer Unterschied betrifft das Aufladen im Ruhezustand: Die V2 lädt dank des effizienteren Chips etwas schneller nach, wenn die Konsole im Standby ist.
Die Switch Lite, ebenfalls seit 2019 erhältlich, ist keine kleinere Version von V1 oder V2, sondern eine eigenständige Variante speziell für unterwegs. Der größte Unterschied: Sie lässt sich nicht an einen Fernseher andocken, es gibt also keinen TV-Modus. Die Joy-Con-Controller sind fest im Gehäuse verbaut und können nicht abgenommen werden – Spiele, die auf abnehmbare Joy-Con angewiesen sind (etwa für lokalen Mehrspielermodus mit zwei Spielern an einer Konsole), lassen sich damit nicht oder nur eingeschränkt spielen.
Dafür ist die Switch Lite kompakter und leichter als V1 und V2, hat ein etwas kleineres 5,5-Zoll-Display und eine im Alltag meist ausreichende Akkulaufzeit von rund 3 bis 7 Stunden. Für alle, die ausschließlich unterwegs im Handheld-Modus spielen, ist sie oft die praktischere Wahl – für alle, die auch am Fernseher spielen möchten, kommt nur V1 oder V2 infrage.
Die Switch OLED (Oktober 2021) ist technisch eng mit der V2 verwandt – gleicher Chip, gleiche Akkulaufzeit von etwa 4,5 bis 9 Stunden – bringt aber das deutlich bessere Display mit: 7 Zoll statt 6,2 Zoll, und dank OLED-Technik kräftigere Farben und echtes Schwarz. Gerade im Handheld-Modus ist der Unterschied sofort sichtbar.
Dazu kommen ein von 32 auf 64 GB verdoppelter interner Speicher, ein breiterer, stufenlos verstellbarer Standfuß für den Tischmodus und ein LAN-Anschluss direkt im mitgelieferten Dock (bei V1/V2 nur per Adapter möglich). Die Joy-Con sind dieselben wie bei V1 und V2 und untereinander kompatibel.
Mit der Switch 2 (Juni 2025) hat Nintendo keine weitere Variante, sondern eine echte Nachfolge-Generation gestartet. Die wichtigsten Neuerungen: ein größeres, hochauflösenderes Display, spürbar mehr Leistung, 256 GB interner Speicher und die neuen Joy-Con 2, die magnetisch an der Konsole andocken statt eingeschoben zu werden.
Praktisch für alle Umsteiger: Die Switch 2 ist zu fast allen Spielen der ersten Switch-Generation abwärtskompatibel – die alte Spielesammlung lässt sich also weiterverwenden. Umgekehrt laufen reine Switch-2-Spiele nicht auf V1, V2, Lite oder OLED.
Du bist dir nicht sicher, welches Modell du besitzt? Am zuverlässigsten erkennst du deine Switch anhand der Modellnummer auf der Rückseite des Gehäuses (bei V1/V2 unter dem ausklappbaren Standfuß, bei der Lite direkt auf der Rückseite). Genau diese Modellnummer-Erkennung nutzen wir auch in unserem Preis-Assistenten, damit du dein Modell nicht raten musst:
Tippe die Modellnummer im Preis-Assistenten einfach ein – dein Switch-V1-V2-Modell wird dann automatisch erkannt und für die Preisschätzung übernommen. Solltest du die Nummer nicht mehr lesen können, hilft ersatzweise ein Blick auf die Farbe des Kartons oder der Original-Rechnung, in Zweifelsfällen prüfen wir das Modell zusätzlich bei der Begutachtung.
Weitere Modelldetails, Zubehör-Checkliste und die aktuelle Preisschätzung für deine Switch findest du auf unserer Switch-Produktseite. Einen Überblick über alle Konsolen, die wir ankaufen, gibt es in der Konsolen-Übersicht.
Allgemeine Tipps zur Vorbereitung deiner Konsole für den Verkauf findest du im Ratgeber.